Wanderlust

Erfahrungsbericht: Auslandssemester Frankreich

Allgemeine Daten

13.09.2016 - 27.01.2017
Frankreich
Marseille

Art des Aufenthalts

Praktikum Auslandssemester Kurzaufenthalt Abschlussarbeit

Hochschule / Betrieb im Ausland

Institut regional de travail social PACA et CORSE

Fachrichtung des Betriebs

Soziales

Studiengang

Sonderpaedagogik

Vor meiner Abreise

Wie war die Praktikums- / Studienplatzsuche?

Ich habe sowohl ein Praktikum gemacht als Auch Lehrveranstaltungen besucht. Die Praktikumssuche wurde von der Verantwortlichen an der Hochschule gemanaged. Ich konnte meine Wuensche diesbezueglich angeben. Die Studienplatzsuche war unkompliziert.

Wie war die Zimmer-/Wohnungssuche?

Leicht Mittel Schwer

Meine Unterkunft war...

von Privat Studentenwohnheim Eigene Wohnung Wohngemeinschaft

Über die Zimmer-/Wohnungssuche und Unterkunft

Ich lebte in einer Airbnb- Unterkunft mit staendig wechselnden MitbewohnerInnen, was sehr lustig war, allerdings mit Sicherheit nicht fuer jede(n) etwas ist. Privatsphaere hatte ich sogut wie garkeine, alles ein wenig Kommunen-maessig.

Finanzen und Versicherungen

Welche Versicherungen hast Du vor der Reise abgeschlossen?

Kranken- und Haftpflichtversicherung
Reiseversicherung
Unfallversicherung

Wie lief es mit den Finanzen?

Mit dem Geld kam ich sehr gut aus. Schoen waere es gewesen, wenn mir das Erasmus-Geld auf das franzoesische Konto ueberwiesen worden waere, weil hier jedes Abheben von deutschen Konten kostenpflichtig ist.

Art der Finanzierung

Stipendium
Eltern/Familie
Ersparnisse
Darlehen
BaföG

Wie waren die Lebenserhaltungskosten?

ca so 500-600 Euro pro Monat

Unterkunft im Monat (ca.)

300

Während meines Aufenthalts

Die üblichen Formalitäten...

Bankkonto angelegt bei LA BANQUE POSTALE. Sehr empfehlenswert, schnelles Rendez-vous, unkompliziert.

Kurzbeschreibung zur Hochschule/Einrichtung...

Sonne, Gebirge, 3 Fussminuten vom Strand entfernt.. Einfach nur traumhaft! Seminarraeume sind den unseren sehr aehnlich. Tolle Bibliothek, in der sogut wie nie jemand sitzt, daher freie Fahrt fuer alle Lern-Wuetigen. Sehr nettes Bibliotheks-Personal!
Kleiner Minuspunkt fuer die fehlende Mensa o. Ae... Mittagessen muss man sich selbst mitbringen oder aber bei der Baeckerei was einkaufen.

Tätigkeiten / Inhalte / Lehrveranstaltungen deines Praktikums / Studiums /etc.

Vergleichsweise zu meiner Heimat-Hochschule hatte ich hier wirklich JEDEN Tag in der Woche von 9 bis 17 Uhr Vorlesungen (oder eben Praktikum). Die Zeit verging allerdings vergleichsweise schnell. Hier gibt es sehr viel Frontal-Unterricht und eher wenig Interaktion oder Gruppenarbeiten (was ich persoenlich mal sehr schoen fand). Ich habe wirklich den Eindruck, viel gelernt zu haben waehrend der Vorlesungen. Die Lehrenden sind hier sehr organisiert und koennen stundenlang reden (und dabei professionell auf Fragen aus der Studentenschaft eingehen). Hervorzuheben ist, dass die Inhalte sehr von der Psychoanalyse beeinflusst sind. Systemtheori und soziologische Sichtweisen sind hier sehr rar, hier dominiert die Freudsche Denk- und Redeart. Ich fand dies aber mal sehr spannend, da die Psychoanalyse an unserer Hochschule nicht besonders thematisiert wird und es interessant ist, sich mit ihr (sehr) kritisch auseinanderzusetzen. Ich fuehlte mich frei, meine Gedanken in der Vorlesung zu aeussern, das Gesagte kritisch zu hinterfragen sowie andere Sichtweisen einzubringen.

Mein Praktikum absolvierte ich 8 Wochen lang bei einer Orgnisation, die sich um die "Eingliederung" von ehemals obdachlosen Menschen kuemmert. Tolle Organisation, arbeitet mit dem Konzept der Multi-Referenz, welches ich recht kritisch hinterfrage, doch welches mir neue Sichtweisen eroeffnete.

Wie war der Kontakt zu Kommilitonen/Arbeitskollegen/Einheimischen?

Unterschiedlich. Man sollte nicht erwarten, sofort mit offenen Armen empfangen zu werden (was die Verantwortliche der Hochschule aber Auch schon im Voraus anmerkte).. Der erste Schritt in Richtung franzoesische Studierende ging so gut wie immer von mir und der anderen oesterreichischen Erasmus-Studentin aus. Mit der Zeit allerdings bauten sich einige gute Bekanntschaften auf, mit denen wir ins Kino gingen, Ausfluege machten oder abends ausgingen. Alles braucht seine Zeit! Mittlerweile habe ich hier gute Freundinnen gefunden unter den KommilitonInnen.

Was hast Du in deiner Freizeit gemacht?

Ausfluege? Och nee, Marseille bietet soviel, da braucht man nicht unbedingt wegfahren. ..Wandern gehen in den magnifique Calanques (die gigantischen Felsbuchten von Marseille), sich die Sonne am Strand auf den- von Camenbert und fromage de brebis verwoehnten- Bauch scheinen lassen, mit den Leuten aus der Airbnb Unterkunft schnacken, Leute kennenlernen... Es gibt unsagbar viel zu machen hier. Langeweile ist ier ein Fremdwort! Ich unternahm viel mit meinem Freund, meiner Erasmus- Kommilitonin oder Auch mit den anderen Kommilitoninnen.
Um "Einheimische" kennenzulernen, wuerde ich davon abraten, soviel mit den Erasmus-Leuten zu unternehmen, auch wenn dies sicherlich einfacher ist.

Nach meiner Rückkehr

Fazit und besondere Erlebnisse

Tolles Auslandssemester ! So toll, dass ich mich entschlossen haben, hier zu bleiben :)

Wie klappte es mit der Anerkennung der Leistungen für das Studium an der HsH?

noch nicht gemacht

Wie wirkt sich dein Aufenthalt auf den weiteren Werdegang und die Pläne für weitere Auslandsaufenthalte aus?

Mein neuer Wohnsitz ist in Marseille. Ist schoen hier!

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