Wanderlust

Erfahrungsbericht: Auslandssemester Dänemark

Workshop mit Alixandra Fazzina
Workshop mit Alixandra Fazzina
Arko Datto unterschreibt sein neues Buch auf der Buchmesse in Aarhus
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Regenbogen in Risskov/Aarhus
Regenbogen in Risskov/Aarhus

Allgemeine Daten

21.08.2017 - 21.12.2017
Dänemark
Aarhus
Olof Palmes Allé 11

Art des Aufenthalts

Praktikum Auslandssemester Kurzaufenthalt Abschlussarbeit

Hochschule / Betrieb im Ausland

Danish School Of Media And Journalism

Studiengang

Fotojournalismus

Vor meiner Abreise

Wie war die Praktikums- / Studienplatzsuche?

Die Studienplatzsuche war sehr leicht. Zwischen den beiden Studiengängen gibt es eine Kooperation, so dass es genug Erfahrungen und Informationen zum Studienplatz in der internationalen Klasse der Danish School Of Media (dmjx) gibt.

Wie war die Zimmer-/Wohnungssuche?

Leicht Mittel Schwer

Meine Unterkunft war...

von Privat Studentenwohnheim Eigene Wohnung Wohngemeinschaft

Über die Zimmer-/Wohnungssuche und Unterkunft

Während der Teilnahme an der internationalen Klasse Photo 2 ist man viel unterwegs und hat nur zwei oder drei Aufenthalte von ca. zwei Wochen in Aarhus. Während dieser Zeit werden Workshops gegeben. Ansonsten ist man unterwegs, um seine zwei großen Projekte zu produzieren.
In der Zeit, in der man in Aarhus anwesend sein muss, kann man in dem Apartment der Uni in Brabrand wohnen. Man teilt sich dann die Wohnung mit Studenten der Internationalen Klasse Photo 1.
Es kann etwas eng werden, aber auch lustig und interessant, weil man mit Menschen aus allen möglichen Ländern der Welt zusammenwohnt.

Finanzen und Versicherungen

Welche Versicherungen hast Du vor der Reise abgeschlossen?

Kranken- und Haftpflichtversicherung
Reiseversicherung
Unfallversicherung

Möchtest Du etwas zu den Versicherungen anmerken?

Beide Versicherungen hatte ich auch schon vorher.

Wie lief es mit den Finanzen?

Wenn man auf die Summe des Erasmus Teilstipendiums noch mal die selbe Summe aus eigener Tasche drauflegt, dann kommt man mit der Summe in Dänemark hin. Aber knapp!

Art der Finanzierung

Stipendium
Eltern/Familie
Ersparnisse
Darlehen
BaföG

Unterkunft im Monat (ca.)

ca. 250€

Verpflegung im Monat (ca.)

300€

Freizeit im Monat (ca.)

50€

Sonstiges

200€

Während meines Aufenthalts

Die üblichen Formalitäten...

Als Erasmus Student aus der EU kommend ist alles geregelt und sehr einfach. Anna, die internationale Koordinatorin schickt vorher einen Leitfaden per email und dann ist es ganz einfach.

Kurzbeschreibung zur Hochschule/Einrichtung...

Alles ist geregelt und man wird rundum betreut. Die Betreuung erfolgt sehr persönlich.
Die Hochschule bietet alles, was wir Fotojournalisten auch aus Hannover kennen und brauchen. Es gibt einen Geräteverleih für Foto und Video und sogar eine Entwicklermaschine für die Freunde der analogen Fotografie.
Hochkarätige Vorträge von berühmten Fotografen oder Agenturen werden zwischendurch immer wieder angeboten.

Tätigkeiten / Inhalte / Lehrveranstaltungen deines Praktikums / Studiums /etc.

nach meinem ersten Auslandsemester (Photo 1) an der dmjx in Aarhus habe ich Photo 2 besucht. In Photo 2 konzentriert man sich nur auf zwei Langzeitprojekte und studiert mit den dänischen Abschlussstudenten zusammen. Der Unterricht wird auf Englisch abgehalten.
Im ersten Projekt, das Personal Project, lernt man die dazu notwendigen Techniken mithilfe einer psychologischen Betreuung durch Kent Klich.
Das zweite noch größere Projekt ist das Abschlussprojekt. Alixandra Fazzina (Agentur Noor) gibt in einem 4-Tage-Workshop nützliche Tipps für die Planung, Durchführung und Finanzierung des Projektes.
In beiden Projekten hat man freie Themen- und Medienwahl.

Wie war der Kontakt zu Kommilitonen/Arbeitskollegen/Einheimischen?

Der Kontakt zu den Kommilitonen ist in der Zeit, in der man in der WG in Emmasvej wohnt sehr eng. Ansonsten arbeitet man viel alleine. Man kann aber auch das Abschlussprojekt als Gruppenarbeit zu zweit machen.
In Photo 2 hat man zu den dänischen Studenten mehr Kontakt als in Photo 1.

Was hast Du in deiner Freizeit gemacht?

Ich hatte nur wenig Freizeit. Photo 2 ist sehr arbeitsintensiv.

Nach meiner Rückkehr

Fazit und besondere Erlebnisse

Die Workshops mit international bekannten Fotografen und Søren Pagter sind sehr gut. Man lernt unglaublich viel, auch über sich selbst. Und man bekommt die Möglichkeit zu experimentieren und neue Techniken auszuprobieren. Zum Beispiel habe ich mein erstes Projekt zunächst mit der Polaroid Kamera der Uni begonnen. Danach habe ich aber das Projekt mit meinem Handy fotografiert, weil die Technik für das Thema am geeignetsten war. Während meines zweiten Projekte habe ich auch kleine Filme produziert, was dazu geführt hat, dass ich mein Bacholor Thema als Film realisieren werde.

Alle Erfahrungen in den Workshops und während des Produzierens der zwei großen Projekte waren sehr intensiv, weil man sehr konzentriert nur an einem Thema arbeitet, und dies unter enormem Zeitdruck. Dadurch lernt man enorm viel, was die Arbeit an weiteren Projekten beeinflußt und den Blick für das schärft, wohin man gehen möchte und für welche Themen man sich interessiert.

Wie klappte es mit der Anerkennung der Leistungen für das Studium an der HsH?

Problemlos.

Welche weiteren wichtigen Hinweise hast Du für zukünftige Studierende?

Während Photo 2 hat man keine Zeit, um nebenbei zu arbeiten. Also genug Geld mitnehmen, auch für Projektreisen!

Wie wirkt sich dein Aufenthalt auf den weiteren Werdegang und die Pläne für weitere Auslandsaufenthalte aus?

Mir hat mein erstes Auslandssemester und die internationale Klasse Photo 1 an der dmjx so gut gefallen, dass ich noch einmal zurückgekehrt bin, um auch Photo 2 zu belegen.
Während dieser Zeit habe ich Projekte in Aarhus und Norwegen produziert.

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Dänemark

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