Erfahrungsbericht: Auslandssemester Spanien
#Europa #Spanien #Valencia
01.09.2025 - 28.02.2026
Spanien
Valéncia
C/ del Pintor Domingo, 20
Praktikum Auslandssemester Kurzaufenthalt Abschlussarbeit
EASD Valencia
Visuelle Kommunikation
Ich wollte sehr gerne die Chance im Studium nutzen und ein Auslandsemester machen. Im späteren Berufsleben werde ich nicht mehr die gleiche Möglichkeit haben, in fremden Ländern an Universitäten Kurse zu besuchen, dabei neue künstlerische Ansätze kennenzulernen und sich von verschiedenen kulturellen Einflüssen inspirieren zu lassen. Und dies auch noch mitfinanziert von der EU.
Leicht Mittel Schwer Ich hatte Glück, weil ich schnell eine Unterkunft gefunden habe. Ansonsten ist es ein wenig kompliziert.
von Privat Studentenwohnheim Eigene Wohnung Wohngemeinschaft
Es gibt unterschiedliche Anbieter, beispielsweise idealista, auf dieser Plattform bieten viele Privatpersonen, ihre WGS und Ähnliches an. Es gibt aber auch enorm viele SCAMS, auf die man aufpassen muss. Darüber hinaus bietet die Universität unterschiedliche Sachen auf ihrer Website an und Hilfen, da es keine Studentenwohnheime in Valencia gibt. Diese besagen, dass es eigentlich sie Gutschriften haben, beziehungsweise Angebote. Diese Angebote stellen sich am Ende aber eher als fälschlicherweise heraus. Also macht es keinen großen Unterschied. Es hilft aber bei dem Überblick über die Möglichkeiten.
Bezahl, nie mehr als mehr als 450 € pro Monat. Alles andere ist reine abzocke. Es ist wesentlich einfacher, wenn man dort ist, etwas zu finden, als dies von weit weg zu machen. Lasst euch nicht zu sehr stressen. Es gibt auch Unterkünfte für 550 € über Airbnb, meist sehr schick, welche man ebenfalls zur Not nutzen kann, um nicht in einer viel zu teuren Wohnung über langfristige Zeit zu sein.
Neben dem Erasmus Geld von 500 € pro Monat brauchte ich noch 200 € für Verpflegung und Unternehmungen. Diese musste ich aus meinem eigenen Ersparnissen bezahlen. Ich hatte zeitgleich auch sehr viel Glück, da meine Miete sehr niedrig war, wodurch ich nicht in ein großes minus gefallen bin. Man braucht aber definitiv Ersparnisse oder BaföG um normal leben zu können.
Stipendium
Eltern/Familie
Ersparnisse
Darlehen
BaföG
Die EASD hat zwei verschiedene Campus, der eine Campus liegt, in einem angelegen im Garten außerhalb der Innenstadt, der neuere Campus liegt mitten in der Altstadt, sehr zentral gelegen.
Die Erasmusbeauftragte Mar Grau ist super nett und auch bei jeglichen Problemen die man hat, immer eine gute Ansprechperson. Die Hochschule ist sehr schulisch. Man hat sehr viele Stunden. Es gibt Anwesenheitspflicht, welche mit Unterschriften korrigiert wird. Jeder Kurs findet zweimal in der Woche statt. Wenn man in der Regelschule studiert, benötigt man fünf verschiedene Kurse, also insgesamt 30 Credits, da die Mehrheit der Kurse 6 Credits hat.
Man hat also viel Pensum, welches manchmal zu viel wird, da man so viel gar nicht an den einzelnen Projekten arbeiten muss und in kurzer Zeit nichts neues zeigen kann.
Die Kunsthochschule bietet einem die Möglichkeit, sich einen eigenen Stundenplan aus allen angebotenen Studiengängen auszuwählen. Egal, welches Studienjahr man hat, freie Entscheidungsmöglichkeit. Für diese hat man am Anfang 14 Tage Zeit, um sich alle Bereiche genauer anzugucken und sich daraus eine eigenen Plan zu bauen.
Ich habe einen großen Mix aus unterschiedlichen Kursen gehabt, darunter gab es 3-D Kurs für Blender, Ein Fotografiekurs für Mode und Architektur, einen Keramik Kurs und zwei audiovisuelle Kurse mit Projektionen und Animationen.
Volleyball am Strand, Tanzen im Veles E Vents, Raven im Spook oder Jardi Electronic, Picknick im Turia Park, Bocadillos in der Uni Cafeteria, Pasta bei Santa Pasta, Sonnenauf und Untergänge auf den Rooftops, kostenlose zeitgenössische Kunst im CCCC oder IVAM. Strandspaziergang in El Saler, am Ciudad de las Artes oder in Cabanyal mit Street Art. Jazz Nights in Burning House oder La Fabrica de Hielo. Pizza bei Finestra.
Ich würde es jederzeit wieder machen, auch wenn man eventuell anfängliche Schwierigkeiten hat aufgrund einer Fremdsprache und man sich erst einmal richtig zurechtfinden muss in dieser ganz neuen Situation mit neuen Dozenten und ganz neuen Aufgaben beziehungsweise Art und Weisen des Studierens, ist es definitiv eine wichtige Erfahrung, die ich nicht missen wollen würde.
Nach dem Studium hat man nie wirklich die Möglichkeit mehr mit Unterstützung in einem anderen Land zu studieren und deren Kultur und Lebensweise kennen zu lernen.
Ich habe viele neue Freunde gefunden aus Valencia und auch innerhalb der Erasmus Bubble. Und jederzeit möchte ich gerne wieder ein sommerlichen Winter erleben.
Zu diesem Zeitpunkt, wo ich den Erfahrungsbericht schreibe, habe ich noch nicht die Leistung anerkennen lassen, dies sollte aber in der Regel kein Problem darstellen, da man vor dem Antritt des Auslandssemesters, ein OLA das Online Learning Agreement herstellt, in welchem beide Ansprechpartner innen aus beiden Universitäten unterschreiben und man somit eine gewisse Sicherheit hat.
Ich empfehle es jedem Studenten, welcher ein wenig abenteuerlustig und bereit ist, sich auf neue Ideen einzulassen, ein Erasmussemester auszuprobieren. Ich weiß, es ist ein großer Aufwand und man muss viel Papierkram erledigen aber wenn man das einmal geschafft hat und den Schritt wagt, wird man es definitiv nicht bereuen.
Desto länger man damit wartet, desto mehr Verantwortung hat man (meistens) und desto schwieriger wird es so etwas umzusetzen.
Ich spreche inzwischen definitiv besser Spanisch, auch wenn ich immer noch ein wenig Probleme habe, ich habe ganz viele neue Techniken und anderen Weisen des Arbeiten gelernt, da ich mich mit kompletten neuen Bereichen auseinandergesetzt habe, die mir in meinem eigenen Studium in Hannover vorenthalten werden.

Spanien
#Europa #Spanien #Valencia
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