Erfahrungsbericht: Auslandssemester Großbritannien
#Europa #Großbritannien #Aberdeen
08.09.2025 - 16.01.2026
Großbritannien
B4 7RJ Birmingham
4 Cardigan Str.
Praktikum Auslandssemester Kurzaufenthalt Abschlussarbeit
Birmingham City University
Journalistik
Ich habe mich für ein Auslandssemester entschieden, weil mein letzter Auslandsaufenthalt eine total prägende Zeit war und ich so etwas wieder erleben wollte. Die Wahl fiel auf England, da ich dort erst einmal war und Land und Kultur kennenlernen und mein Englisch mal wieder auffrischen wollte.
Leicht Mittel Schwer
von Privat Studentenwohnheim Eigene Wohnung Wohngemeinschaft
Das Zimmer habe ich direkt über die Uni gefunden. Nachdem ich die Zusage hatte, schickten sie mir einen Link zum Wohnheim und nicht mal einen Tag später hatte ich dort ein Zimmer.
Es ist etwas teuer mit umgerechnet etwa 800€ monatlich, aber dafür direkt gegenüber meines Unicampus. Ich habe mit 5 anderen internationalen Studierenden gewohnt und wir haben uns super verstanden. Nachteil des Wohnheimes ist, dass kein Geschirr, Pfannen, Töpfe,… vorhanden sind und man das alles entweder mitbringen oder vor Ort kaufen muss. Außerdem gibt es im Wohnheim natürlich bestimmte Regeln für Übernachtungsgäste und eine 24/7 Security am Eingang.
Für mich war das Wohnheim die beste Wahl, da ich keinen Stress mit der Zimmersuche hatte und nahe an der Uni war. Ich würde auf jeden Fall empfehlen in das „University Locks“ Wohnheim zu gehen, und nicht in das andere „The Heights“, denn da meinten alle es ist weniger schön dort.
Mithilfe des Auslandsstipendiums, Auslandsbafög und Unterstützung meiner Eltern hat es gut mit der Finanzierung funktioniert. Aber England ist auf jeden Fall teurer als Deutschland.
Stipendium
Eltern/Familie
Ersparnisse
Darlehen
BaföG
Die Uni ist sehr groß und hat verschiedene Gebäude, in denen jeweils Mensen/ Cafés sind. Es gibt eine große Bibliothek und die Möglichkeit Laptops auszuleihen. Außerdem gibt es super viele Societies, in die man eintreten kann. Ich war in einer Tanzsociety und Bastelsociety und kann es nur empfehlen, um neue Leute kennenzulernen.
Als Erasmus-Student*in erhält man einen persönlichen Tutor, sie hat uns wöchentlich einen Newsletter mit Tipps für Freizeitaktivitäten geschickt und war jederzeit für Fragen da. Außerdem gibt es am Anfang umfangreiche Einführungswochen für alle internationalen Studierenden mit ganz viel Programm (Campustour, Tipps fürs Studium, Kennenlernaktivitäten, Stadttour,…) bei dem man direkt neue Leute trifft.
Ich konnte meine Kurse aus dem „Year 2“ oder „Year 3“ Programm wählen und hatte insgesamt 3 Stück. Documentaries & Features, Cultural Theory und Live Radio Production, wobei letzteres mein Favorit war. Die Kurse waren spannend aufbereitet und teilweise anspruchsvoll. Die Abgaben waren sehr umfangreich, wobei Teile als Gruppenarbeit abzugeben waren. Ein Bestandteil der Abgaben waren Critical reflections, die ich so noch nicht aus Deutschland kannte. Die Benotung empfand ich etwas strenger als an der HsH. Die Vorlesungszeit endete schon Mitte Dezember, die Abgaben waren bis spätestens Mitte Januar.
Birmingham ist zwar nicht die schönste Stadt Englands hat aber trotzdem einiges zu bieten: Redbrick Market in Digbeth, Arcades, The Sunflower Lounge für Live-Musik, Spaziergänge am Kanal, im Winter der Weihnachtsmarkt.
Da Birmingham so mittig liegt, eignet es sich perfekt für Städtetripps innerhalb Englands, Wales und Schottlands. Tipp dafür: Mit der Railcard für einmalig etwa 30 Pfund spart man pro Zugticket enorm.
Ich bin sehr dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben. Ich habe tolle Freundschaften geschlossen, das Vereinigte Königreich + Irland bereist und bin aus meiner Komfortzone gekommen. Ich würde es immer wieder machen.
Die HsH hat all meine erbrachten Leistungen anerkannt. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich mein Transcript of Records von der BCU erhalten habe, damit hatte ich aber bereits gerechnet, weil der Bewerbungsprozess an der englischen Partnerhochschule stellenweise etwas unübersichtlich und chaotisch war.
Auslandssemester ist der beste Part am studieren, also mach es, wenn du kannst!
Das Auslandsssemster hat mich sowohl sprachlich als auch persönlich sehr viel weitergebracht. Ich kann mir auch vorstellen eine Weile später im Ausland zu arbeiten und zu leben.
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