Erfahrungsbericht: Auslandssemester USA
#Nordamerika #USA #Edwardsville
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13.08.2025 - 01.03.2026
USA
Edwardsville
1 Hairpin Dr
Praktikum Auslandssemester Kurzaufenthalt Abschlussarbeit
SIUE
WIM
Ich habe mich für das Auslandssemester in den USA entschieden, weil mich die englische Sprache schon immer interessiert hat und ich sie im Alltag sicherer anwenden wollte. Außerdem fand ich die USA als Land schon lange spannend.
Besonders gereizt hat mich auch das typische College-Leben, das man so aus Filmen kennt. Ich wollte selbst erleben, wie sich das Studium dort vom deutschen System unterscheidet und wie der Alltag auf einem Campus aussieht.
Leicht Mittel Schwer
von Privat Studentenwohnheim Eigene Wohnung Wohngemeinschaft
Ich habe (wie die meisten anderen Internationals) im Cougar Village gewohnt. Dort sind mehrere Häuser, die aus 4er WGs bestehen. Dort hat man eine Küche, Wohnzimmer, Bad und 2 Schlafzimmer. Es ist also ganz klassisch wie man es aus den Filmen kennt, sodass man sich das Zimmer mit einem Roommate teilen muss.
Die Suche nach den Wohnungen läuft über die Website der SIUE. Es gibt verschiedene zur Auswahl, dort kann man sich einfach durchklicken.
Ich würde auf jeden Fall ins Cougar Village gehen. Die anderen Unterkünfte sind eher wie Jugendherbergen und haben auch keine eigenen Küchen. Das Cougar Village ist auch etwas abgelegener an einem See gelegen, was im Sommer gerade recht schön ist. Allgemein gibt es über das ganze Gelände Volleyball- und Basketballplätze verteilt. Über die "Abgelegenheit" vom Cougar Village zum Hauptcampus muss man sich auch nicht sorgen, da alle 10 Minuten ein Bus-shuttle fährt.
Durch Stipendien wie Fulbright oder das WIR-Stipendium, Erspartes und Familie
Stipendium
Eltern/Familie
Ersparnisse
Darlehen
BaföG
Gerade für Internationals gibt es viele Veranstaltungen. Wir wurden von der Uni z.B. zu einem Nascar-Rennen oder NHL-Spiel eingeladen worden.
Hab da verschieden Industrial Engineering Kurse belegt, sowie ein Mechatronik- Projekt. Allgemein ist es dort etwas einfacher, da es regelmäßige Prüfungen im Semester gibt. Dies ist im Semester zwar etwas stressiger, jedoch verteilt sich der Stoff so ganz gut über das Semester. Allgemein ist es auch mehr Hands-on und interaktiver als die Vorlesungen in Deutschland.
Einziger Nachteil: Anwesenheitspflicht.
Es gibt hervorragende Sportangebote. Die Sporthalle hat mehrere Basketball/Volleyball-Flächen, ein Schwimmbad, Tennisplatz und sogar eine eigene Kletterhalle.
Zum Ausgehen kann ich "Backstage" empfehlen. Vom Campus etwa 10 min mit dem Auto entfernt. Man lernt aber auch schnell Leute mit Autos kennen die einen gerne rumfahren der selbst mitkommen. Ansonsten habe ich auch viel Uber genutzt, was dort recht gut funktioniert. Gerade wenn man andere Sachen möchte, sollte man nach St. Louis fahren, da Edwardsville echt nur eine Kleinstadt ist.
Ich würde es immer wieder machen, es war eine unvergessliche Zeit!
Der Inhalt in den USA ist meistens etwas weniger als das was in Deutschland behandelt wird. Deswegen mit genügend Vorlauf eine Anrechnung mit dem jeweiligen Fachleiter abklären.
Ein klassisches Modulhandbuch für die Fächer aus den USA gibt es so nicht. Ich mussten jeden Dozenten einzeln anschreiben um den Syllabus zu bekommen.
Meistens klappt es bei Wahlpflichtfächern sowie dem Projekt recht problemlos, da dort viel Spielraum besteht.
Auf jeden Fall hat der Aufenthalt viel persönlich mit mir gemacht. Ich konnte viel Reisen und alles mögliche sehen. Durch den Austausch mit vielen anderen internationalen Studenten kriegt man auch viele neuen Perspektiven. Die SIUE ist viel internationaler als ich vorher dachte.
Auch Fachlich gibt es dort ganz interessante Angebote. So konnte ich Kurse wählen, die es hier an der HsH so nicht gibt und dadurch meinen Horizont erweitern.

#Nordamerika #USA #Edwardsville
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