Erfahrungsbericht: Auslandssemester Portugal
#Europa #Portugal #Lisboa
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01.09.2025 - 31.01.2026
Portugal
Lisboa
Campo Grande 376
Praktikum Auslandssemester Kurzaufenthalt Abschlussarbeit
Universidade Lusofona
Fotografie
Ich habe mich für den Studienplatz entschieden, weil mir sowohl die Stadt als auch das Land bereits vertraut sind und ich dort gerne bin.
Zudem war es mir wichtig, mich fotografisch weiterzuentwickeln und über die Dokumentarfotografie hinaus auch andere Bereiche der Fotografie kennenzulernen. Das Kursangebot ermöglicht es, unterschiedliche fotografische Felder zu erkunden und neue gestalterische sowie technische Perspektiven zu gewinnen.
Leicht Mittel Schwer
von Privat Studentenwohnheim Eigene Wohnung Wohngemeinschaft
Ich habe gemeinsam mit einem Freund eine Wohnung über Airbnb gefunden, die nicht direkt im Zentrum lag und dadurch bezahlbar war.
Über Airbnb Hosts anschreiben und nach einem monatlichen Fixpreis fragen. Ebenso wird es günstiger, wenn man gemeinsam sucht und nicht alleine ist.
Mit der Finanzierung hat es gut geklappt, Portugal ist etwas günstiger zum Leben als Deutschland. Zudem hatte ich nebenbei noch einen Minijob.
Stipendium
Eltern/Familie
Ersparnisse
Darlehen
BaföG
Die Universität ist klein, aber fein. Es gibt alles, was man für Fotografie braucht: gute Drucker, Computer, ein Analog-Labor und ein Fotostudio.
Die Organisation beziehungsweise Unterstützung war zu Beginn etwas holprig und beruhte hauptsächlich auf meiner eigenen Initiative. Vor allem bei der Kurswahl etc. musste ich mich selbst kümmern. Nach einiger Zeit habe ich mich jedoch zurechtgefunden.
Es gibt drei Cafeterias, das Essen ist eher snackmäßig.
Ich habe drei Kurse belegt: einen offiziellen Erasmus-Kurs auf Englisch gemeinsam mit anderen Erasmus-Studentinnen sowie zwei Kurse, die offiziell auf Portugiesisch stattfanden und überwiegend von portugiesischen Studentinnen besucht wurden. Dadurch habe ich viele unterschiedliche Menschen kennengelernt und konnte mich gut vernetzen. Außerdem habe ich viel Portugiesisch gehört und dabei auch einige neue Wörter dazugelernt.
Dennoch würde ich grundsätzlich Kurse auf Englisch empfehlen - außer es handelt sich um einen Kurs, in dem man individuell an einem Fotoprojekt betreut wird. In einem solchen Rahmen kann die Sprache eine weniger zentrale Rolle spielen.
Surfen, raus in die Natur (es gibt viele tolle Möglichkeiten zum Wandern), Second-hand-shoppen, Museen und Kulturzentren besuchen.
Ich habe einen anderen, künstlerischen Ansatz der Fotografie kennengelernt, der meinen Blick erweitert und meine eigene Arbeitsweise beeinflusst hat. Technisch habe ich ebenfalls einiges dazugelernt und konnte meine Fähigkeiten weiter ausbauen. Besonders schön war es, viele tolle neue Leute zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Und ich habe ich den Winter mit viel Sonne und dem Meer erlebt, was die Zeit zusätzlich sehr bereichert hat.
Das muss ich noch machen.
Erasmus ist eine große Bereicherung, kann aber auch eine Herausforderung sein, wenn man alleine ist. Man sollte sich mental gut und stabil fühlen und Lust auf Neues haben, um die Erfahrung wirklich genießen und an ihr wachsen zu können.
Wenn das zutrifft, dass ist es eine tolle Chance um neugierig sein, neue Perspektiven kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und auch aus ungewohnten Situationen etwas mitzunehmen.
Ich weiß nun mehr über meine eigene visuelle Sprache und habe ein klareres Verständnis davon, wie ich arbeiten möchte. Ich habe gelernt, meinen Impulsen mehr zu vertrauen und stärker auf mich selbst zu hören. Dadurch ist auch mein Vertrauen in mich und meine Entscheidungen gewachsen.
Außerdem habe ich gemerkt, dass ich mir gut vorstellen kann, für eine längere Zeit von zu Hause weg zu sein.

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