Erfahrungsbericht: Praktikum Österreich

Allgemeine Daten

Art des Aufenthalts

Praktikum Auslandssemester Kurzaufenthalt Abschlussarbeit

Hochschule / Betrieb im Ausland

Österreich Werbung (ÖW) Tourismusverband

Studiengang

Integrated Media and Communication BA.

Vor meiner Abreise

Warum hast du dich für das Praktikum / den Studienplatz entschieden?

Ich wollte gerne eine andere Branche aus Sicht der Kommunikation kennenlernen und das in einem anderen europäischen Land. Die Möglichkeit, in einem Unternehmen zu arbeiten, das ein ganzes Land als Tourismusdestination vermarktet könnte ich mir nicht entgehen lassen.

Wie war die Zimmer-/Wohnungssuche?

Leicht Mittel Schwer

Meine Unterkunft war...

von Privat Studentenwohnheim Eigene Wohnung Wohngemeinschaft

Über die Zimmer-/Wohnungssuche und Unterkunft

Die Wohnungssuche empfand ich als sehr einfach. Ich habe das Zimmer über WG-gesucht gefunden. Ich hatte aber auch Glück, da es sich um eine Zwischenmiete gehandelt hat. Ich habe auch mitbekommen, dass sich die Wohnungssuche in Wien schwierig gestalten kann. Zumal die Preise für ein WG-Zimmer auf dem Niveau Großstädten wie München oder Berlin liegt.

Zum Wohnen kann ich den 2. Bezirk oder auch die Bezirke 6-8 empfehlen.
Der 2. Bezirk liegt sehr zentral, ist trotzdem sehr ruhig und es gibt viel grün - z.B. den Augarten oder den Prater.
Wenn es bei WG-gesucht nicht gleich klapp, kann man auch auf "Will haben" nach einem Zimmer/ Wohnung schauen. Das ist das österreichische Kleinanzeigen. Hilfreich ist auch, selbst eine Wohnanzeige aufzugeben. Dann melden sich idR ein paar Leute, die ein Zimmer vermieten wollen.

Tipps und Tricks

Macht euch vorab Gedanken zur Dauer des Aufenthalts. Lohnt sich der Aufwand für die Organisation des Praktikums und aller damit verbundenen Aspekte tatsächlich für einen kurzen Zeitraum?
Vier Monate klingt lang. In Wirklichkeit geht die Zeit so schnell rum.

Finanzen

Wie hat es mit der Finanzierung geklappt?

Durch die Förderung konnte ich in Wien gut leben.
Auch wenn Wohnen und die restliche Unterhaltung teurer sind, bleib auch etwas für Aktivitäten oder Museen übrig.
Die Lebensmittelpreise sind im Vergleich zu Deutschland ca. 20% teuer.
Dafür ist der ÖPNV echt günstig für Studenten. Eine Jahreskarte für die Kernzone kostet 365€.

Art der Finanzierung

Stipendium
Eltern/Familie
Ersparnisse
Darlehen
BaföG

Während meines Aufenthalts

Kurzbeschreibung zur Hochschule/Einrichtung...

Als Tourismusorganisation agiert die Österreich Werbung (ÖW) weltweit als
hochkompetente Drehscheibe für wirkungsmächtige Zukunftsthemen im touristischen
System. Bei allem, was wir tun, stehen unsere Partner:innen der österreichischen
Tourismusbra.nche im Mittelpunkt. Wir sind weltweit vernetzt und unterstützen die
österreichische Tourismusbranche mit unserem Wissen, Daten, innovativen Technologien
und Marktzugängen zu über 30 internationalen Märkten. Durch zielgruppenspezifische
Kommunikation begeistern wir weltweit Reisende für Österreich. Nachhaltigkeit und
Digitalisierung sind für uns selbstverständlich.

Tätigkeiten / Inhalte / Lehrveranstaltungen deines Praktikums / Studiums /etc.

Ich habe in der Abteilung Kommunikation im Team Campaigning gearbeitet.
Dort habe ich unter anderem im Projektmanagement für Olympia 2026 gearbeitet.
Außerdem war ich an der Produktion der globalen Imagekampagne für das erste Halbjahr 2026 beteiligt.
Weitere Aufgaben waren u.a. Prozessoptimierug und die Entwicklung eines interaktiven Reise durch Österreich.

Hast du Tipps für Freizeitaktivitäten?

Must do: Weinwandern im 19. Bezirk. In den Weinbergen hat man eine wunderschöne Sicht über die Stadt. Man kommt dort gut mt der Straßenbahn oder dem Bus hin. Es gibt mehrere Routen und Wege, die man bestreiten kann. Überall auf dem Weg gibt es Heurigen zu Stärkung.

Ansonsten empfehle ich ein bisschen Kultur (wenn nicht in Wien, wo dann ;))
Gute Museen sind z.B. das KHM, NHM. Gesehen haben muss man auch das Schloss Schönbrunn. Man muss kein Ticket kaufen, um sich die Anlage anzugucken. Es lohnt sich. Auch hier hat man eine tolle Aussicht über Wien.

Wien hat eine ausgeprägte Gastronomie. Ich empfehle, sich ein wenig durchzuprobieren. Das beste Schnitzel gibt es bei Meißl und Schadn.
Außerdem gibt es viele historische Gebäude. Wenn man z.B. beim Schottentor startet und bis zum Karlsplatz läuft, hat man schon viel gesehen (Rathaus, Parlament, Volksgarten, Hofburg, Burggarten). Empfehlen kann ich auch den Spielberg, da gibt es viele Restaurants und Bars.

 

Nach meiner Rückkehr

Fazit und besondere Erlebnisse

Für einen Tagestrip lohnt sich Bratislava. Mit dem Zug dauert es nur eine Stunde. Es gibt ein Kombiticket für Hin- und Rück inkl. Stadtticket in Bratislava.

Wie klappte es mit der Anerkennung der Leistungen für das Studium an der HsH?

Die Anerkennung hat reibungslos funktioniert.

Was würdest du deinen Kommiliton*innen raten?

Ich empfehle, eine Jahreskarte zu kaufen, die monatlich zu bezahlen ist. Wenn man wieder aus Wien wegzieht, kann man die Jahreskarte kündigen. Das muss man durch eine Meldebescheinigung nachweisen. Die Option ist günstiger, als jeden Monat eine Monatskarte zu kaufen.

Wie hat dich dein Aufenthalt weitergebracht?

Der Aufenthalt hat mich persönlich, als auch fachlich sehr weitergebracht.
Man lernt, Situationen allein zu meistern. Und selbst, wenn etwas nicht so läuft wie erwartet oder erwünscht, lernt man damit umzugehen und die Situation zu bestmöglich lösen. Man lernt eine andere Kultur kennen. Eine andere Arbeitsweise. Eine andere Mentalität. Und allein dafür hat es sich geloht!

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